Vegan Backen ohne Ei? Klar!

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Vegan Backen klingt im ersten Moment wie ein Widerspruch in sich – saftige Gebäcke und das ganz ohne Milch, Butter und Ei? Während Milch und Butter dank Pflanzendrinks und Margarine kinderleicht ersetzt werden können, stoßen wir beim Ei doch auf größere Probleme, oder? Im Handel erhältliche Ei-Ersatzstoffe wie Johannesbrotkernmehl oder Sojamehl sind zwar perfekte Ei-Ersatzstoffe, gehören allerdings in den wenigsten Küchen zum Standardinventar. Den Gang in den Biomarkt können wir uns sparen, denn die besten Ei-Ersatzstoffe schlummern in unsern Vorratsschränken, ohne, dass wir es wissen. 

Vegan, süß und fluffig – Kuchen und Co ganz ohne Ei

Eier sind in süßen Backrezepten meist für die Bindung der Zutaten zuständig, sie halten das Gebäck zusammen. Aber das können auch zwei Zutaten, die in den meisten Küchen sowieso immer vorhanden sind:

  • ½ Banane – Bananen sind nicht nur süß und gesund, sie halten ähnlich wie ein Hühnerei den Teig zusammen und sorgen für Bindung. Wenn wir eine halbe banane mit der Gabel zerdrücken, macht sich das „Bananenmus“ wunderbar in süßen Gebäcken.
  • 3EL Apfelmus – auch Apfelmus ist aus unseren Küchen nicht wegzudenken. Ob zu Kartoffenpuffern oder auf Waffeln, Apfelmus schmeckt köstlich. Aber es kann noch mehr – etwa 3EL Apfelmus ersetzen ein Ei, sorgen für die Bindung im Teig und machen unsere Kuchen super saftig!

Herzhaft vegan backen? Dieses Hausmittel ersetzt ein Ei

Während in süßen Backwaren Bananen und Äpfel meist sogar für ein besonders fruchtiges, saftiges Aroma sorgen, sind fruchtige Noten in rezenten Backwerken oder in Bratlingen eher nicht gerne gesehen. Abhilfe verschafft in diesem Fall ebenfalls ein altbekanntes Lebensmittel:

  • 1EL Tomatenmark – Ob in Burgerpatties, Pizzaschnecken oder Brotrezepten, wo ein Ei gebraucht wird, kann auch 1EL Tomatenmark helfen – es sorgt für Bindung und sorgt für eine fruchtige Note, die hervorragend zu herzhaften Rezepten passt.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!