Selbstbräuner – umstrittener Mallorca-Touch aus der Flasche

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Ehe wir das teure Stoffstück im Schrank versauern lassen, greifen wir lieber zur Anti-Quarkbein-Hilfe Nummer 1, dem Selbstbräuner aus der Drogerie unseres Vertrauens. Eine gute Entscheidung?

 

Fakt ist, der Selbstbräuner-Wirkstoff Dihydroxyaceton ist an und für sich zwar ungefährlich, allerdings zersetzt er sich bei zu viel Wärme und setzt den krebserregenden Stoff Formaldehyd frei. Darum ist es sehr wichtig, Selbstbräuner zum einen kühl und dunkel zu lagern, zum anderen niemals nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zu verwenden.

 Fakt ist auch: Hautärzte ziehen der Sonne in jedem Fall Selbstbräuner vor. Und das wiederum bedeutet, dass die Inhaltsstoffe als unproblematisch eingestuft werden.

Tipps zum Gebrauch von Selbstbräuner

Von unschönen Flecken bis „man sieht ja gar nichts“ haben wir uns sicher alle schon mal über unser Selbstbräuner-Ergebnis geärgert. Nicht aufgeben, sagen wir, wenn ihr es richtig anstellt, wird das schon! Wir raten:

1. … vor dem Auftragen die Haut gut zu peelen, um abgestorbene Hautzellen zu beseitigen und das Ergebnis gleichmäßiger erscheinen zu lassen; Knie, Fersen oder Ellenbogen freuen sich über eine Sonderbehandung, denn sie neigen sonst dazu dunkler zu werden.

2. … sehr gründlich vorzugehen und zunächst eine Bodylotion bzw. Feuchtigkeitscreme aufzutragen. Dadurch verteilt sich der Selbstbräuner dann auch leichter

3. … geduldig zu sein und mit dem Anziehen zu warten. Selbstbräuner braucht bis zu einer halben Stunde, um eingezogen zu sein. Dann dauert es etwa drei bis sechs Stunden, bis sich das fertige Ergebnis zeigt.

 

Wenn ihr all das beachtet, dann dürftet ihr euch schon bald an wunderbar gebräunten Mallorca-Beinen erfreuen können. Und der coole Minirock sieht an und mit ihnen gleich nochmal ein Stückchen cooler aus.