Svenjas veganes Weihnachtsmenü

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Rindsouladen, Semmelknödel und eine leckere braune Soße sind für viele Menschen ein ganz klassisches Soulfood, das an Weihanchten auf keinen Fall fehlen darf! Die berühmten und beliebten Weihnachtsessen sind deftig, lecker und erinnern an die Kindheit. Viele von uns entscheiden sich mittlerweile aber dazu, auch an Weihnachten auf tierische Produkte oder zumindest Fleisch zu verzichten. Aber keine Sorge - das heißt noch lange nicht, dass ihr auf Hausmannskost verzichten müsst, denn einige Rezepte lassen sich hervorragend veganisieren! Zu unserem veganen Weihanchtsmenü gehören selbstgemachte Semmelknödel, deftige Kohlrouladen und eine klassische braune Soße. Die Zutaten bekommt ihr in jedem gut sortierten Supermarkt. Viel Spaß beim Ausprobieren! 

Vegane Rouladen mit Wirsingkohl (10 Stück)

Ihr braucht...

  • 10 Wirsingkohlblätter 
  • 2 Tassen Sojagranulat 
  • Gemüsebrühe
  • 3 gekochte Kartoffeln 
  • 3 Scheiben Brot
  • Räuchertofu 
  • Zwiebeln 
  • Gewürzgurken 
  • Sojamehl und Stärke
  • Kochgarn

Zunächst kocht ihr das Sojagranulat mit 3 Tassen Gemüsebrühe auf, lasst es 15 Minuten quellen und giest die restliche Flüssigkeit ab. Danach würfelt ihr die Zwiebeln und bratet sie mit etwas Öl an bis sie goldbraun sind. Gebt das Sojagranulat hinzu und bratet alles scharf an. Parallel trennt ihr große Blätter von einem Wirsingkohlkopf ab, entfernt den harten Strunk und blanchiert sie für etwa 20-30 Sekunden in siedendem Salzwasser. Während die "Hackmasse" aus Soja abkühlt, werden die gekochten Kartoffeln und das Brot in kleine Stücke gezupft und bei Seite gestellt. Schneidet Gewürzgurzen und Räuchertofu in kleine Streifen und stellt sie ebenfalls bei Seite. Sobald alles kalt ist, hebt ihr das Brot und die Kartoffeln gemeinsam mit einem Teelöffel Stärke und zwei Esslöffeln Sojamehl unter die "Hackmasse" und verknetet alles, bis ihr aus der Masse kleine "Würstchen" formen könnt. Nehmt euch ein Kohlblatt und rollt ein kleines Hackröllchen gemeinsam mit einem Streifen Räuchertofu und Gewürzgurke ein. Die fertige Roulade fixiert ihr mit Kochgarn und bratet sie von allen Seiten goldgelb an. 

Sobald die Rouladen angebraten sind, könnt ihr sie in der braunen Soße noch eine Stunde auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen.  

Braune Soße

Ihr braucht... 

  • 2 kleine Zwiebeln 
  • 500ml Gemüsebrühe 
  • Balsamicoessig 
  • Veganen Wein
  • Tomatenmark 
  • etwas Stärke 

Würfelt die Zwiebeln und bratet sie in Öl an, bis sie goldbraun sind. Gebt anschließend einen großen Klecks Tomatenmark hinzu. Löscht das Gemisch anschließend mit einem Schuss Balsamicoessig ab und gebt Gemüsebrühe, Rotwein Pfeffer und Salz nach Belieben hinzu. Je länger ihr die Soße kochen lasst, desto brauner wird sie. Nach etwa 30 Minuten könnt ihr die Soße mit etwas aufgelöster Stärke binden, falls ihr sie gerne etwas dicker mögt. 

Vegane Semmelknödel (8 Stück)

ihr braucht... 

  • 400g Brötchen vom Vortag (Tipp: Wenn ihr statt weißen Brötchen Laugengebäck nutzt, schmecken die Knödel noch aromatischer!) 
  • 300ml warme Sojamilch ohne Zucker 
  • Geröstete Zwiebeln 
  • Petersilie und Gewürze nach Belieben

Zupft die Backwaren vom Vortag in kleine Stücke und weicht sie für etwa eine Stunde in lauwarme Sojamilch ein. Röstet im Anschluss Zwiebeln an (alternativ gehen auch getrocknete Röstzwiebeln) und kneten sie gemeinsam mit Gewürzen, etwas Stärke und Petersilie in den Klosteig. Sobald der Teig geschmeidigt ist, könnt ihr Knödel formen. Lasst die Knödel etwa 15-20 Minuten auf niedriger Stufe im Salzwasser sieden und anschließend abtropfen. 

Tipp: Am Tag danach schmecken die Knödel in Scheiben geschnitten und angebraten auch noch wunderbar. 

 

Viel Spaß beim Nachkochen und eine schöne Weihnachtszeit!