Wenn die passenden Worte fehlen

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"Ich hätte ihm/ihr so gern die Meinung gesagt!"

"Ich denke, da muss mal jemand was sagen!"

"Wenn wir das nicht ansprechen, gibt es nie eine Lösung!"

Es gibt beruflich und privat eine Menge Situationen, in denen uns die richtigen Worte fehlen. Leider. Aber was wir nicht haben, können wir uns erarbeiten. Mit Hilfe von Menschen wie Claudia Marbach. Die Düsseldorferin schult in genau diesen Dingen und hat immer eine Antwort parat.

Allen, die sich nicht trauen unangenehme Dinge anzusprechen, sagt sie:

  1. Glauben Sie bitte daran, dass es Ihnen zusteht, Ihre Meinung zu äußern.
  2. Hören Sie auf zu denken „Das hat sowieso keinen Sinn“, sondern sagen Sie zu sich „Ich kann das, ich schaffe das, ich möchte das.“
  3. Denken Sie an Situationen, in denen Sie sich getraut haben und setzen Sie einen geistigen Anker, wenn Sie die Situation erfolgreich gelöst haben. Denken Sie immer wieder daran, wie stolz Sie auf sich waren in der schwierigen Situation.

Schweißgeruch im Büro - sprechen oder schweigen

Beispiel für eine besonders unangenehme Sitation im Sommer: Der Kollege/die Kollegin riecht nach Schweiß. Schwierig für alle Beteiligten aber nicht unlösbar, so die Expertin, die meint: "Ich würde es den Betroffen unbedingt sagen." Zwei Gründe sprächen ihrer Meinung nach unbedingt dafür. Als Betroffener, der den Geruch den ganzen Tag aushalten muss hätten wir das Recht, drauf hinzuweisen zu einen. Zum anderen:

"Wenn ich diesen Menschen besonders mag möchte ich ja nicht, dass er oder sie als von anderen als übelriechend wahrgenommen wird und die Menschen sich hinter seinem Rücken die Nase rümpfen und ich weiß das. Dann gebe ich ihm ja nicht die Chance, das zu verändern."

Wie genau Coachin Claudia Marbach das aber nun anstellen würde, erfahrt ihr im Audio.

Hört rein und werdet mutig.

 

Fotos: Pexels/Claudia Marbach