Skurrile Regeln und Gesetze in Urlaubsländern

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Urlaubszeit ist Entspannungszeit. Es ist so großartig, den Kopf auszuschalten, einfach in den Tag hineinzuleben um neue Menschen und Länder kennenzulernen. Das haben wir uns auch redlich verdient.

Aber Achtung: Ein klein wenig solltet ihr dann doch bei der Sache sein, denn in einigen Ländern könnten unüberlegte Handlungen ein böses Nachspiel haben.

Wir haben ein paar rausgesucht, Schmunzeln und Kopfschütteln garantiert😉:

In Wien …

… ist Essen in der U-Bahn verboten. Die österreichische Hauptstadt ist mit dieser Regel nicht allein. Auch Berlin, Basel oder Singapur wollen so etwas für mehr Ordnung und Sauberkeit in den Öffentlichen tun. Heißt: besser vorher essen.

In Ägypten …

… solltet ihr dringlichst die Finger von gelben Warnwesten lassen. Die Behörden reagieren auf dieses Kleidungsstück allergisch – Schuld sind die Franzosen, die damit ein Symbol für eine auch international bekannte Protestbewegung geschaffen haben. Damit sowas nicht auch in ihrem Land passiert, haben die Ägypter den Verkauf gelber Warnwesten einfach mal verboten.

Im Inselstaat Palau ...

… ist es verboten, Sonnencreme zu benutzen. Deren Substanzen schaden der Tier- und Pflanzenwelt des Pazifiks, deswegen gibt’s für Einfuhr oder Verkauf von Sonnencremes ein Bußgeld von umgerechnet bis zu 880 Euro.

 Solltet ihr in Virginia Beach urlauben wollen …

… dann bitte seid schon vorher entspannt. Der Strand und seine Umgebung sind per Gesetz eine "fluchbefreite-Zone".

Mit dem Zug nach Paris ….

… ist eine gute und entspannende Idee. Aber wehe, ihr wollte wieder heim und die Abschiedsknutscherei findet keine Ende. In Stadt der Liebe ist das schlichtweg verboten; irgendwann gab es einfach zu oft Verspätungen, weil durch die Knutschereien die Züge nicht losfahren konnten.

Gern mehr als nur knutschen dürft in Amsterdam …

… genauer im Vondelpark: Pärchen dürfen hier ganz offiziell Open-Air-Sex haben. Allerdings erst wenn`s dunkel ist und nicht in der Nähe von Spielplätzen haben.

Gute Laune ist in natürlich auch in Rom prima …

… aber lasst es nicht ausarten. Auf der Spanischen Treppe z.B. herrscht striktes Tanzverbot. Auch Kochen, Essen oder lautes Rufen ist dort strafbar. Und wenn ihr in der Nähe der beliebten Brunnen der italienischen Hautstadt plötzlich schrille Trillerpfeifen hört, dann waltet ein Polizist seines Amtes: Hinsetzen ist an Rom´s Brunnen verboten. Wer gar drin badet, muss sein Urlaubsbudget plündern, das kostet bis zu 500 Dollar.

Zu viel nackter Arm kann in Baltimore …

… zu Schwierigkeiten führen. Ein Uraltgesetz aus dem Jahr 1898 verbietet das – besser ist es, dort langärmelig spazieren zu gehen. 10 Dollar Bußgeld drohen sonst, aber offenbar nur, wenn ein Sheriff mal schlechte Laune hat. Eigentlich schmunzeln heute alle nur noch über die überholte Vorgabe.

An der Amalfi-Küste …

… solltet ihr Ausflüge akribisch planen. Um ein Verkehrschaos entlang der engen Hauptstraße an der Amalfi-Küste zu vermeiden, haben die Gemeinden neue Regeln eingeführt. So dürfen an Wochenenden bis zum 30. September eines jeden Jahres nur Fahrzeuge mit geraden Kennzeichen, am darauffolgenden nur jene mit ungeraden Kennzeichen fahren.

Souvenirs auf Sardinien …

… sollten lieber aus offiziellen Geschäften kommen und nicht etwa aus der Natur. Auch wenn es noch so verlockend ist: Sand oder Muscheln von da mit nach Hause zu bringen, kann teuer zu stehen kommen. „Sandschmugglern“ drohen Strafen bis zu 3.000 Euro.

In den USA einen Vogel zeigen …

… hat einen durch aus viel netteren Zweck, als hier bei uns. Die Amis warnen andere durch den Zeigefinger an der Stirn vor nahen Polizeibeamten.

Klar, das ist nur eine winzige Auswahl. Was wir euch nur sagen wollen: Informiert euch lieber einmal mehr darüber, was im Urlaubsland eurer Wahl erlaubt ist, und was nicht. So könnt ihr euch Ärger ersparen und die schönste Zeit des Jahren einmal mehr genießen.