Pimp up your Grillgenuss – mit Kartoffel-Winzer-Brot

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Lasst uns über Kartoffeln reden – wir Deutschen sind ja im Ausland nicht ohne Grund die „Kartoffelköppe“ – und das sollten wir auch mit Stolz sein: Kartoffeln sind nämlich wirklich toll. 

  • Sie machen lange satt, 
  • haben wenig Kalorien, 
  • liefern viele Vitamine, 
  • machen glücklich, 
  • schützen die Zellen und halten jung, 
  • sind gut für Sportler und 
  • lassen sich absolut vielfältig zubereiten. 

Und bei letzterem Punkt bleiben wir jetzt kurz, wir haben nämlich ein super Kartoffelbrot-Rezept bekommen, von zwei netten Foodbloggern. „Die Jungs kochen und backen“ heißt der Blog und Sascha hat sich überreden lassen, bei Deutschlands Frauenradio zu Gast zu sein. 

Die Idee zum Brot stammte vom Kölner Meisterbäcker Tim Bergheim aus der Meisterbäckerei Bergheim’s, erzählen die Jungs auf ihrem Blog mitgenommen. Passend zur Rheinstadt hat er ein Kartoffel-Brauhausbrot kreiert. „Das hat uns dann sofort angefixt, unser Brot mit Saschas Heimat, der Moselregion  zu verbinden. Daher mussten wir natürlich einen leckeren Riesling einsetzen. Der Name Kartoffel-Winzerbrot war also irgendwie nur sinnig und die beiden Brote ergänzen sich so perfekt.“

Und jetzt geht los:

Gelingsicher und lecker – Kartoffel-Winzer-Brot

Zutaten für 2 Brote

FÜR DEN 1. VORTEIG (POULICHE)

150 ml Wasser, 2 g frische Hefe, 1/2 TL Zucker, 150 gWeizenmehl (Type 1050)

FÜR DEN 2. VORTEIG (SAUERTEIG)

50 g fertiger Sauerteig, 250 ml Wasser, 300 g Weizenmehl (Type 1050)

FÜR DIE KARTOFFELN

300 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)

FÜR DEN HAUPTTEIG

500 g Weizenmehl (Type 550)

24 g Salz

4 g frische Hefe, 200 mlRiesling (trocken) 30 g Apfelkraut

Zubereitung

Vorbereitungen am Vortag 

Für den 1. Vorteig (Pouliche):

Wasser mit Hefe und Zucker in eine Schüssel geben und beides darin auflösen. Anschließend mit einem Holzlöffel das Mehl gründlich mit dem Wasser verrühren, bis ein feuchter und flüssiger Teig entstanden ist. Mit einem Wachstuch bedeckt, bei Raumtemperatur für 15 Stunden ruhen lassen. 

Für den 2. Vorteig (Sauerteig):

Den Sauerteig mit dem Wasser in einer Schüssel verrühren und das Mehl dazugeben. Auch diesen Teig einmal gründlich mit einem Holzlöffel verrühren und ebenfalls abgedeckt für 15 Stunden wie den Vorteig ruhen lassen.

Zubereitung der Kartoffeln:

Kartoffeln waschen, schälen, halbieren und/oder vierteln und in Salzwasser in ca. 20 Minuten garkochen. Anschließend abschütten und ein Küchentuch darüberlegen. Lasst sie bis zum nächsten Tag stehen. Dadurch entweicht überflüssige Feuchtigkeit.

Am Backtag

Kartoffeln zu den Vorteigen geben:

Beide Vorteige in die Schüssel eurer Küchenmaschine geben, Kartoffeln stampfen und mit Mehl und Salz ebenfalls in die Schüssel geben. Anschließend Hefe im Riesling auflösen und mit dem Apfelkraut ebenso in die Schüssel geben. Knethaken einsetzen und den Teig gründlich durchkneten. Der Teig sollte nicht mehr oder nur noch wenig kleben. Sollte er noch kleben, knetet nach und nach wenig Weizenmehl (Type 550) unter.

2 Gärkörbe gründlich bemehlen, den Brotteig in 2 Teile teilen. Beide Teile mehrfach von außen nach innen falten und anschließend rundwirken oder auf die Form der Gärkörbe falten und hineinlegen. Körbe mit einem sauberen Küchentuch bedecken und an einem warmen Ort für 60 Minuten gehen lassen (alternativ im auf 30°C aufgeheizten und wieder abgestellten Ofen gehen lassen). 

Für das Backen:

Backofen inklusive Backblech vorheizen (Ober-/Unterhitze: 250°C). Sobald der Ofen richtig heiß und die Gehzeit vorüber ist, Brotlaibe auf das Backblech stürzen. Am besten mit einer Sprühflasche ein paar Mal Wasser in den Ofen sprühen und anschließend den Ofen wieder schnell schließen. 

Brote für 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und die Brote für weitere 30 Minuten backen, bis sie gar sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen. 

Fotos: Sascha & Torsten Wett / „Die Jungs kochen und backen“