Outdoor-Sex: Dos und Don'ts fürs "Bett im Kornfeld"

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Ob im Rapsfeld, auf dem Hochsitz oder auf der Apfelwiese – Sex im Freien ist vielseitig. Laut einer Umfrage steht Outdoorsex ganz oben auf der Wunschliste der Deutschen – fast 40% der Frauen und Männer wünschen sich also gerade während der warmen Jahreszeit einmal eine Alternative zum Schlafzimmer.

Wenn ihr das Spiel mit den Bienchen und den Blümchen tatsächlich auf die Blumenwiese verlagern wollt, dann aber Obacht: ganz ohne ein paar Vorkehrungen könnte das luftige Schäferstündchen auch schnell zum Albtraum werden. Damit das nicht passiert, haben wir von FEMOTION RADIO die wichtigsten Dos and Don’ts für euch zusammengetragen.

Vorab die schlechte Nachricht…

Vögeln im Freien ist nach § 183a des Strafgesetzbuches in Deutschland strafbar, sofern ihr es drauf anlegt, dabei gesehen zu werden. Es drohen empfindliche Strafen von bis zu einem Jahr Gefängnis wegen öffentlichen Ärgernisses.

Wenn ihr das luftige Liebesspiel aber zu einer Zeit und vor allem an einem Ort durchführt, an dem ihr unscheinbar bleibt, keinen Müll hinterlasst und ahnungslose Spaziergänger nicht belästigt werden, dann gilt in der Regel Straffreiheit. 

Wildes Treiben im Wasser?

Sex im See, im Pool oder sogar im Meer kann vor allem im Sommer erfrischen. Wichtig ist aber, dass ihr hier ein ganz besonderes Augenmerk auf die Verhütung legt, wenn ihr keinen Nachwuchs plant. Kondome rutschen im Wasser schnell unbemerkt ab und die Mär vom sperma-tötenden Salzwasser ist leider nichts weiter als das: eine Mär.

Verkehr im Feld?

Grundsätzlich ist Sex im Feld eine gute Alternative zum heimischen Schlafzimmer. Ihr solltet hier aber unbedingt darauf achten, das Feld erst NACH der Erntesaison und außerhalb der Brut- und Setzzeit zu betreten, um die Natur und Tiere wie Rehkitze nicht zu stören. Da Heu- und Strohreste auf dem Feld schnell pieksen und für Juckreiz sorgen können, empfehlen wir hier unbedingt, eine Picknick-Decke mitzunehmen. 

Liebesspiel auf der Wiese?

Romantik pur: hier werden die Geschichten von den Bienchen und Blümchen Realität – aber Vorsicht: gerade im Sommer solltet ihr eine Wiese fernab von Spazierwegen und mit genügend Bäumen wählen, um ungebetene Gäste und einen fiesen Sonnenbrand zu vermeiden. Ganz davon abgesehen kann das Schäferstündchen auf der Blühwiese sogar gefährlich werden, nicht nur wegen Bienen und Wespen, sondern vor allem wegen Zecken. Wir empfehlen daher, vorab unbedingt mit Insektenspray zu arbeiten, um ungebetene Gäste jeglicher Form abzuhalten.

Spaß im Wald?

Der Wald eignet sich besonders zu später Stunde gut für einen kleinen nächtlichen Ausflug, denn da habt ihr durch die zahlreichen Bäume einen guten Sichtschutz. Trotzdem empfehlen wir, einen guten Abstand zu den Spazierwegen zu halten und vor allem den Boden vorab gründlich nach Ameisenstraßen zu überprüfen. Übrigens: vom nächtlichen Treiben im Jägerhochstand raten wir dringend ab. Die Idee klingt vielleicht verlockend, aber Hochstände haben immer einen Besitzer und dieser könnte euch tatsächlich auch zu sehr später Stunde einen Besuch abstatten... :-)