Trick 17

Beitragsbild

Self-made Anti-Mücken-Spray

Boah wie nervig! Da sitzen wir mit den Mädels wildromantisch im Lieblings-Biergarten und dann das: Das Geräusch des Todes – summende Mücken! Und wenn dann die erste mit diesem furchtbar stinkendem Drogerie-Spray kommt …. Puh. Bleibt das Bedien-Personal gleich nochmal länger weg.

Die duftende Alternative:

Weichspüler gemeinsam mit Backpulver und Wasser in eine Sprühflasche geben und ab ins Mücken-Universum damit. Die Luft riecht für uns himmlisch nach frisch gewaschener Wäsche – was als Grauen für die Mücken gilt, die damit lieber am Nebentisch ihr Glück versuchen.

Sorry Ihr Lieben.

Alufolie hält Bananen frisch

Bananen!! Super als kleiner Snack zwischendurch – für Groß und Klein. Einmal gekauft sind sie im Obstkorb allerdings schnell dem Verfall preisgegeben und zaubern mit ihren unschönen braunen Stellen bei den Kids nur noch lange Gesichter, statt ein glückliches Lächeln. Und weil man ja nicht nur Bananenbrot backen und NiceCream zaubern kann, versuchen wir, die Bananen einfach mal frisch zu halten.

Mit Alufolie nämlich. Einfach gut einwickeln und auf folgenden Effekt warten: Durch den Strunk wird das Gas Ethylen ausgestoßen, was den Reifeprozess beschleunigt. Die Folie verlangsamt diesen Prozess und sorgt für frischere Bananen ganz ohne braune Ekelstellen.

Beautybooster Ministeralwasser

Achtung Ladys, Luft anhalten und abtauchen – in Mineralwasser.

Ein Tauchbad in diesem prickelnden Nass macht euren Teint strahlend und frisch. Außerdem fühlt sich das Prickeln der Kohlensäure sehr angenehm und erfrischend auf der Haut an. Das Ganze wirkt nämlich ein bisschen wie ein sanftes Peeling. Die Kohlensäure-Bläschen wirken wie Mikrobürstchen, die abgestorbene Hautschuppen entfernen und porentief reinigen. Durch die kleinen Bläschen wird die Blutzirkulation angeregt und die Haut erhält eine eine Extraportion Sauerstoff.

Eiswürfel mit dem gewissen Extra

Wir kennen das: Sitzen mit den Mädels beim Weißwein und quatschen, quatschen, quatschen – und der Inhalt unserer Gläser? Verwässert zusehends. Die Lösung: Neiiiin, doch nicht weniger quatschen! Die Lösung heißt Weintrauben.

Friert eine Handvoll davon ein und nehmt nach Bedarf eine oder mehrere raus, gebt sie ins Weinglas und genießt euren gekühlten und aromatischen Wein bis ihr euch über das letzte Detail intensiv ausgetauscht habt.

Soßenreste in den Froster

Soßen – klar – Oma am besten zubereiten. Und weil Oma super gern für uns kocht, gibt’s glücklicherweise öfter mal was Leckeres mit Soße. Mit VIEL Soße, glücklicherweise, so viel, dass immer was übrigbleibt. Und das kommt dann in einen Eiswürfelbehälter und anschließend ab in den Tiefkühler. Absolut praktisch, denn so können auch unbegabte Soßeköchinnen immer eine passende Mange davon nehmen und an ansonsten soßenlosen Speisen geben. Das Coole: Weil die Soßen-Würfel so handlich klein sind, tauen sie auch recht schnell auf und können ratzfatz auf den Tellern landen.

Brot wie frisch vom Bäcker

„Können ´se das bitte gleich schneiden?“ Jaja, geschnittenes Brot vom Bäcker der Wahl kaufen ist umstritten. Soll nicht so lange halten heißt es. Viele machen`s trotzdem. Weil keine Brotschneidemaschine in der Nähe ist oder wir zu faul zum Schneiden sind und: weil ein paar Scheiben immer sofort im Gefrierfach landen. Bei „Not am Brot“ schlendern wir dann entspannt zum Froster und nehmen so viele Scheiben raus, wie wir brauchen. Die Scheiben schmecken wie frisch vom Bäcker. Nebeneffekt: Ihr schmeißt weniger weg. Ach ja, Toastscheiben könnt ihr auf diese Weise auch lagern.

Cola gegen Kalk

Essig und Zitrone sind als Hausmittel gegen Kalkablagerungen schon lange kein Geheimtipp mehr. Aber habt ihr schon mal Cola gegen die unschönen Stellen ausprobiert? Bei Kalkablagerungen im Wasserkocher etwa gebt ihr so viel rein, dass das süße Braun die verkalkten Stellen vollständig bedeckt und lasst das Ganze für einige Stunden oder ideralerweise über Nacht einwirken. Die enthaltene Phosphor- und Kohlensäure zersetzt den Kalk und ihr freut euch am glänzenden Ergebnis.

Haferflocken als Hautpeeling

Babyzart und watteweich soll sie sein, unsere Haut, vor allem im Gesicht. Immerhin das erste, was wir von uns zeigen. Wenn euch klassische Peeling zu aggressiv sind und ihr vielleicht sogar allergisch reagiert, dann versucht es doch mal mit einem Peelig aus Haferflocken und Honig: Der Honig spendet Feuchtigkeit und wirkt antiseptisch, während der Hafer beim Abwaschen abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Zermörsert 1 EL Haferflocken, mischt ihn mit 1 TL Honig und 10 Tropfen Jojoba-Teebaumöl und gebt ein bisschen abgeriebene Zitronenschale dazu. Ab auf die Haut damit, einwirken lassen und weiches Hautgefühl genießen.

Hände frei am Hammer

Hat hier jemand was von „zwei linke Hände“ gesagt? Dann seid mal ganz still, denn Hammer, Zollstock und Co finden sich natürlich auch in weiblichen Hauhalten. Ein Werkzeughersteller prognostiziert sogar "2030 teilen sich Mann und Frau in Deutschland Heimwerkertätigkeiten gleichberechtigt auf." Da kommt dieser Hack hier wie gerufen um die Ecke: Wenn ihr mehrere Nägel in die Wand schlagen müsst und die Hände frei haben wollte, dann bringt einen kleinen Magneten ans Ende des Hammers an. Der hält die Nägel zuverlässig und ihr habt Hand und Mund frei für alles, was sonst noch zu tun ist. 

How to … Granatapfel

Granatapfel! Herrlich gesund und gehört in so manches Rezept. Aber wie die hartnäckigen kleinen Kerne rauskriegen aus der Frucht? Ganz einfach: Granatapfelkerne löst ihr ohne Sauerei aus dem Inneren, indem ihr die Frucht halbiert, sie mit der Schnittstelle in eine Schale mit Wasser haltet und mit einem Holzlöffel kräftig auf die Schale klopft. Die Kerne lösen sich, fallen ins Wasser und das müsst ihr dann nur noch durch ein Sieb abgießen und schon habt ihr sie fein säuberlich vom Rest der Granatapfel-Hülle getrennt. 

Saubere Mikrowelle dank Zitrone

Das Schöne am Montag?: Dass wir da ein easypeasy Abendbrot haben – den Rest vom Wochenende natürlich. Der wird nach Feierabend in die Mikrowelle geschoben und ratzfatz können wir es uns schmecken lassen. Außer … ja außer die Mikrowelle strotzt mal wieder vor Schmutz, meist unappetitliche Fettspritzer vom Vorgängeressen. Mein Hack fürs leichtere Putzen:

Stellt ein Glas Wasser mit einer aufgeschnittenen Zitrone in die Mikrowelle, schaltet das Gerät kurz eint, um den Saft in der Frucht zu erhitzen und freut euch auf die Wirkung des entstehenden Wasserdampfes: Der löst den Dreck so, dass ihr nur noch den Boden der Mikrowelle kurz auswischen müsst. Nebeneffekt: Die Küche schnuppert himmlich zitronig!

Reifebooster Alufolie

Immer das Gleiche: Da will man einen gesunde Avocado-Leckerei zaubern und der Supermarkt des Vertrauens hat nur grüne, super harte Früchte im Angebot. Was jetzt? Verzichten?

Nein, müsst ihr nicht. Packt die Avocado in ein Stück Alufolie, gern die, die ausdrücklich als lebensmittelecht und zum Grillen geeignet ist und legt das Päckchen in euren Backofen.

Rund rund zehn Minuten bei 90 Grad. Die Hitze wirkt wie ein Turbo lässt das Fruchtfleich in Überschallgeschwindigkeit reifen. Wohlgemerkt ohne die Avocado dabei zu sehr zu erhitzen. Zwar wird die Avocado mit diesem Hack nicht auf magische Weise butterweich, lässt sich anschließend jedoch einfacher aus der Schale lösen und verarbeiten. Und das ist doch schon mal was.

Rascheln gegen`s Katzen-Kratzen

Habt ihr eine? Ja, ich auch. Katzen sind herrlich – und können einen herrlich ärgern. Kratzspuren an Couch, Küchenstuhl oder Sessel sind oft noch das geringste Übel. Da haben wir ein wirksames und preiswertes Mittelchen: Katzen können Alufolie und alle anderen Papiere, die rascheln, nicht ausstehen! Das Geräusch – furchbar für sie. Und wie machen wir uns das zunutze? Wir befestigen einen oder gern auch mehrere Streifen genau dort, wo nicht mehr gekratzt werden soll, und das Problem hat sich nach ein paar Tagen in Wohlgefallen aufgelöst. Wenn Katzi weiß, wo Geräusche nerven, geht sie nicht mehr hin und ihr freut euch an cleanen, unbeschädigten Möbeln.

Kartoffeln für saubere Vasen

Immer frische Blumen auf dem Tisch – so schön! Die Vase am besten im Dauereinsatz! Wer´s schafft hat immer einen gute Laune machenden Hingucker – aber eben auch ´ne Vase, deren Innerem man das dann auch irgendwann ansieht. Aber wie reinkommen, in den schmutzigen Vasenbauch? Wir sagen´s euch: Mit Kartoffelschalen!

Die schneidet ihr klein, gebt sie mit Wasser in die Vase, schüttelt kräftig und lasst die Stärke gut einwirken. Genau die ist hier nämlich das Wundermittel: Die in den Kartoffeln enthaltene Stärke löst die Beläge und ihr schüttet das unansehnliche Schwarz-Braun einfach mit dem Wasser aus. Geht auch mit Gebissreiniger, aber Kartoffeln haben die meisten von uns eher im Haus, denke.

Nagelöl selbst gemacht

Kokosöl gilt ja schon lange als DAS Wundermittel schlechthin. Es tut auch euren Fingernägeln gut. Reinigt einfach ein leeres Nagellack-Fläschchen gründlich, erwärmt etwas Kokosöl und dann rein damit. Anschließend wie gewohnt das kleine Pinselchen nehmen und losstreichen. 

Wasserdampf für glatte Teppiche

Den Tisch ans Fenster, den Schuhschrank neben die Tür und den Esstisch ganz raus aus dem Zimmer: So ein kleiner Tapetenwechsel bringt gleich wieder neuen Schwung in die Wohnung! Blöd nur, wenn wir einen Teppich haben, denn der ist – da wo die Möbel früher gestanden haben – unschön eingedrückt. Zumindest so lange, bis wir diesen Trick hier ausprobiert haben:

Einfach ein feuchtes Handtuch auf die betroffenen Stellen legen und mit einem heißen Bügeleisen darüber gehen. Das verdampfende Wasser richtet die Fasern auf und der Teppich sieht wieder wie neu aus.

Cremen, aber richtig

Schönheit kommt von innen! Wissen wir und wollen wir auch gar nicht in Frage stellen. Aber zumindest morgens und oft auch abends helfen wir ein klitzenkleines Bisschen nach – mit unserer Lieblings-Creme. Und genau die sollten wir nicht irgendwie auftragen sondern, Achtung, von unten nach oben! Auf lange Sicht gesehen beugt das schlaffe Haut im Hals- und Kinnbereich vor und die wollen wir ja alle nicht, oder?

Wodka hält Blumenwasser frisch

Ach was sieht er schön aus, der Blumenstrauß von der Lieblingskollegin oder dem Herzmann! Wenn er doch bloß nicht so schnell welken würde. Wisst ihr was? Tut er nicht. Denn ihr wisst jetzt: Wodka ist DER Jungbrunnen für eure Blumen. Ein kleiner Spritzer davon in die Vase und schon hält das frische Bunt viel, viel länger.

Der Alkohol besitzt eine antibakterielle Wirkung, die verhindert, dass Bakterien die Blumen schnell zum Welken bringen.

So wird welker Salat wieder knackig-frisch

Es ist immer das Gleiche: Weil er ja so gesund ist, landet immer mindestens ein Salat im Wochenend-Einkaufswagen und wartet später geduldig im Kühlschrank auf seinen Einsatz. Und wartet. Und wartet. Irgendwann gibt der so Vergessene auf und lässt die Blätter traurig hängen. Ihn jetzt noch zubereiten?

Ja klar! Legt ihn einfach eine gewisse Zeit in eiskaltes Wasser und schon sehen die Blätter wieder aus, wie frisch von der Salattheke. Bei Feldsalat nehmt ihr lieber nur warmes Wasser und nehmt die Blätter schon nach ca. 30 Minuten raus, danach kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Guten Appetit!

 

Fotos: Pexels