Woran erkenne ich ein Burnout?

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Kurz vorab...

Der Begriff Burnout kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie ausgebrannt sein. Und das beschreibt es ganz gut - die eigenen Reserven sind wie eine leere Batterie einfach komplett aufgebraucht. Dieses Gefühl der absoluten Erschöpfung geht aber nicht mehr vorüber, sondern hält sich hartnäckig und kann verschiedene Lebensbereiche betreffen - Job, Schule, Familie. Es handelt sich dabei um eine ernsthafte psychische Belastung.

Symptome, die auf das Burnout-Syndrom hindeuten können:

Müdigkeit und emotionale Erschöpfung:

Ihr fühlt euch körperlich und emotional ausgebrannt. Dinge, die vorher Spaß gemacht haben, stellen nun eine schwere Last dar.

Depersonalisation (Entfremdung):

Ihr distanziert euch von der Arbeit und anderen Menschen und entwickelt eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber euren Aufgaben und Mitmenschen.

Verminderte Leistungsfähigkeit:

Ihr fühlt euch überfordert und könnt eure Aufgaben nicht mehr bewältigen - egal, wie sehr ihr euch anstrengt.

Persönlicher Rückzug:

Ihr zieht euch sozial zurück und fühlt euch unverstanden und überfordert.

Körperliche Beschwerden:

Ihr entwickelt psychische Symptome wie Kopfschmerzen oder Magenprobleme, die keine organische Ursache haben.

Maßnahmen und Strategien gegen Burnout

Wichtig ist, dass ihr euch nun Zeit für euch selbst nehmt. Macht Dinge, die euch guttun und Freude bereiten - das können ein Hobby, ein Spaziergang oder auch einfach ein gutes Buch sein.

Respektiert eure Grenzen und sagt öfter mal “nein” - ihr müsst nicht alles schaffen oder jede glücklich machen. Setzt Prioritäten und legt eure Energie in wirklich wichtige Dinge.

Ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf, viel Bewegung und regelmäßige Pausen können sich positiv auf euer Wohlbefinden auswirken und Stress abbauen.

Vielleicht können euch auch Entspannungstechniken wie Meditation oder Atemübungen dabei helfen, eure Energiereserven wieder aufzuladen.

Und wie so oft gilt:

Vertraut euch engen Bezugspersonen an - oft kann es schon helfen, über die eigenen Gefühle zu sprechen und die eigene Belastungen mit anderen zu teilen.

Wenn ihr das Gefühlt habt, dass eure Symptome schwerwiegend sind und sie euer Leben stark beeinflussen, scheut euch nicht davor, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Psychologin oder Therapeutin unterstützt euch dabei, die Probleme zu verstehen und zu bewältigen.

Jeder Mensch ist anders und was für die eine funktioniert, ist für die andere gar nicht hilfreich. Hört auf euch selbst und macht das, was sich für euch persönlich gut und hilfreich anfühlt.

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