Cuffing Season: Was steckt hinter dem Dating-Phänomen?

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Was steckt hinter dem Dating-Begriff, der immer wieder in Gesprächen und sozialen Medien auftaucht? Hier erfahrt ihr, was das Phänomen der "Cuffing Season" bedeutet und warum es für einige Menschen problematisch sein könnte.

Was steckt dahinter?

"Cuffing" leitet sich vom englischen Begriff "to handcuff" ab, was so viel bedeutet wie "in Handschellen legen" oder "fesseln". In diesem Kontext geht es aber nicht darum, dass sich Paare gegenseitig fesseln oder Handschellen anlegen. Die Cuffing Season beschreibt ein saisonales Dating-Phänomen, bei dem Menschen während der kalten Herbst- und Wintermonate vermehrt nach romantischen Partner:innen suchen.

Es spielt darauf an, sich an eine andere Person zu ketten oder zu fesseln, um die kalte und graue Jahreszeit in Zweisamkeit zu überstehen - also eine Art emotionale Überlebensstrategie.

In der Cuffing Season...

... gehen Menschen lockere Bindungen ein (legen sich sozusagen lockere Handschellen an), die sie ganz easy wieder lösen können, sobald der Winter wieder vorbei ist. Kuschelig warme und gemütliche Filmabende zu Hause stehen im Fokus - es geht nicht darum, echte Gefühle und tiefgehende Verbindungen zur anderen Person aufzubauen.

Die Beziehung beruht eher auf Flüchtigkeit und Unverbindlichkeit. Das kann für die eine Person genau das Richtige sein, während es für die andere nicht so gut ausgeht...

Warum kann das problematisch sein?

Das Problem bei der Cuffing Season liegt im Fokus auf die eher oberflächlichen Aspekte einer Beziehung. Eine Person, die eine nachhaltige und langfristige Beziehung sucht, könnte sich in einer kurzlebigen Romanze verlieren und verletzt werden.

Egal, wie ihr zu diesem Trend steht, wichtig ist, dass ihr euch selbst klar darüber seid, was ihr in einer Beziehung sucht und das offen und ehrlich kommuniziert, damit niemand verletzt wird.

Und wenn ihr beide nur jemanden zum Kuscheln sucht, ohne eine feste Bindung einzugehen - go for it.

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