Ordnung statt Chaos – Tipps und Tricks von der Aufräumcoachin

Im Jahr 2022 wird alles besser, auch die Ordnung in den eigenen vier Wänden – das nehmen sich zumindest viele Menschen fürs kommende Jahr vor – wie es auch tatsächlich gelingt, verrät die Aufräumcoachin Barbara Immler im Gespräch mit FEMOTION RADIO.

Analysieren und Anfangen

Oft stehen wir vor einem gefühlten Berg an Aufgaben – der Schrank ist unordentlich, die Schubladen kreuz und quer sortiert und überall liegen Kleinigkeiten herum. Um das Projekt „Aufräumen“ anzugehen, empfiehlt Barbara, genau zu analysieren, was uns am meisten stört. Wenn wir dann anfangen, wo wir den größten Fortschritt sehen, ist der erste Schritt getan.

Sinnvoll Ausmisten – so einfach geht’s!

Zum Aufräumen gehört auch das Ausmisten, vielen Menschen fällt aber genau das schwer! Oft sind Gegenstände vielleicht nicht mehr nützlich für uns selbst und stehen nur herum, zu schade für die Tonne sind sie aber eben auch. Barbara empfiehlt, in diesem Fall genau zu überlegen, wer mit den Gegenständen noch Freude haben könnte. Vielleicht können einige Dinge noch verkauft oder verschenkt werden und landen so nicht „in der Tonne“. Wenn wir wissen, dass unsere ausgemisteten Gegenstände noch ein zweites Leben erhalten, fällt uns das Aussortieren deutlich einfacher.

Von wegen „schöner Wohnen“

Gerade auf social Media, aber auch in einschlägigen Wohnzeitschriften wird uns oft ein vermeintlich perfektes Bild vermittelt – alles ist perfekt, nirgends liegt etwas herum und eigentlich wirken die Räumlichkeiten fast unbewohnt. Barbara rät, sich realistische Ziele zu setzen, denn: wo gehobelt wird, fallen Späne und ein bewohnter Ort darf ruhig mit Leben gefüllt sein.

Die goldene Regel: die Dinge brauchen einen festen Platz

Es klingt simpel, ist aber ganz oft die Ursache für Unordnung. Eine gute Grundstruktur in den Schubladen, Schränken und Fächern ist für Barbara das A und O und die Gegenstände brauchen einen festen Platz. Ob es der Locher auf dem Tisch oder das Brettspiel für den nächsten Spieleabend ist, wenn wir wissen, wo genau wir diese Dinge finden und nach Benutzung wieder verstauen, dann fällt das „Ordnunghalten“ deutlich leichter.

Dranbleiben ist alles

Damit es nach dem Aufräumen auch ordentlich bleibt, ist es wichtig, dranzubleiben und dauerhaft und regelmäßig aufzuräumen. Statt stundenlangen Aufräumsessions sollten wir lieber regelmäßig und in kleinen „Portionen“ aufräumen, damit der Berg an Aufgaben nicht noch größer wird. Laut Barbara kann Aufräumen übrigens auch richtig Spaß machen – wenn wir ganz bewusst in kleinen Portionen Ordnung schaffen, oder uns im Anschluss belohnen, oder sogar ganz bewusst zusammen mit Freunden aufräumen, geht die Arbeit leichter von der Hand und wird sogar zu einem kleinen Event.

Vielen Dank, Barbara!  

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