„Nüchtern sein ist eine Superpower“

… sagt Gründerin und Autorin Vlada Mättig im FEMOTION RADIO Interview.

Hier könnt ihr euch das Interview anhören.

Wow, die steckt aber gut was weg! Und ist immer gut drauf auf Partys, der letzte Gast auf jeden Fest. Kennt ihr solche Frauen auch? Jede will mit ihnen befreundet sein, weil feiern einfach Spaß macht mit ihnen. So eine war Vlada Mättig auch. Bis sie es übertrieben hat, abgerutscht in die Alkoholabhängigkeit.

„Ich hätte nie geglaubt, dass ich abhängig werden könnte.“

Vlada und Katharina kennen sich schon eine Ewigkeit, seit der Grundschule, ums genau zu sagen. Als kleine Mädchen haben sie gemeinsam gespielt, als große gemeinsam gefeiert – ordentlich gefeiert! Mit allem was dazugehört. Ja, auch Alkohol, viel sogar. Und während Katharina irgendwann gemerkt hat, dass es ZU viel war, hat Vlada weitergemacht, bis sie von einer psychischen Abhängigkeit in die körperliche gerutscht ist.

Auf ihrem Blog Herz sucht Fluss schreibt Vlada:

„Ich hätte niemals geglaubt, dass ich abhängig werden könnte. Ich dachte, ich bin nicht „der Mensch“ dafür. Viel zu kontrolliert, viel zu zielstrebig, viel zu „im Leben stehend“. Und dann passierte es doch. Die Abhängigkeit kam schleichend, still und irgendwie auch ein Stück weit unerwartet. Mein Bauchgefühl sprach jedoch eine ganz andere Sprache. Alles in mir sträubte sich dagegen, die Abhängigkeit zu  akzeptieren. Doch dann geschah ganz still und leise ein kleines Wunder. In meinem tiefsten Schmerz entschloss ich mich in einem klitzekleinen Moment für mich. Für mich und mein Leben. Und dann habe ich den jahrelangen Kampf gegen mich selbst ganz einfach aufgegeben.“

„Rauschlos glücklich“ – neu im September

Noch mehr Ehrliches, Persönliches, Authentisches rund um das Thema Alkoholsucht lest ihr in ihrem Buch „Rauschlos glücklich“, das sie gemeinsam mit ihrer Freundin Katharina Vogt geschrieben hat. Zu kaufen ab sofort überall im Fachhandel.

Immer mehr Frauen trinken Alkohol und werden süchtig, haben Experten in den letzten Jahren beobachtet, sie stehen Männern darin fast in nichts nach. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren dreimal mehr Männer als Frauen süchtig, heute liegen die Männer nur noch geringfügig vorn. Bei den zwischen 1991 und 2000 Geborenen gibt es in punkto Alkoholkonsum kaum noch  geschlechtsspezifische Unterschiede.

Photo credit: Dominik Schütz

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