„Unsere Männer wissen häufig nicht, was wir den ganzen Tag machen“ …

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… sagt Svenja Bütefür aus Essen und wirbt für mehr Transparenz im familiären Miteinander.

Svenja ist IT-Beraterin, hat einen Mann, zwei Kids und lebt jeden Tag den ganz normalen Wahnsinn, den viele von uns leben.  Was sie von uns unterscheidet: Sie hat jede Menge Tipps, wie wir besagten Wahnsinn ein klein wenig besser wuppen können. 

Und: Sie hat uns geschrieben, weil sie ihre Tipps gern loswerden will! Großartig, taffe Frauen, die anderen taffen Frauen helfen, noch taffer zu werden – genau das brauchen wir! 

Svenja hat im Laufe ihres Daseins als Frau und später auch als Mutter gemerkt, hey, alle reden so großspurig von Gleichberechtigung – in meiner eigenen Familie hinkt die aber erschreckenderweise ganz gewaltig. Sie war – jetzt mal krass gesagt – der „Putzlappen“ für alle und allein zuständig fürs Familienmanegement. 

Verständnis und Transparenz – Schlüsselwörter fürs familiäre Miteinander

Zunächst war diese ausschließliche Mama-Familien-Rolle für sie auch okay. Als sie aber wieder in den Job eingestiegen ist, ist sie an ihre Grenzen gekommen.

„Ich habe meinem Mann häufig Dinge vorgeworfen wie „Du siehst gar nicht, was ich alles mache!“, „Warum machst Du dies nicht, warum das nicht?“ „Ich kann das alles nicht alleine!“, „Das ist zu viel für mich!“ Solche Vorwürfe mache ich ihm jetzt nicht mehr, ich zähle jetzt eher auf Transparenz. Unsere Männer wissen nämlich gar nicht, was wir den ganzen Tag machen, woher auch. Und so zeige ich es ihm.“

Zweites wichtiges Schlüsselwort: Verständnis. Männer denken einfach anders als wir, das müssen wir verstehen, akzeptieren und unsere Kommunikation daran ausrichten.

Hier hört ihr das vollständige Interview zum Buch „Die Koopaaration“ von Svenja Bütefür:

Viel Spaß beim Hören!