„Mir war bewusst, dass ich eine Exotin bin …“

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…. sagt Susanne Klatt aus Essen heute, 30 Jahre, nachdem sie in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten ist. Und sie dachte, dass sich dieses „Exotentum“ bald ändert. Immerhin sei das ein „total tolles, abwechslungsreiches Ehrenamt“. Aber irgendwie habe sich nichts geändert, bis heute.

Heute ist Susanne Klatt Wachabteilungsleiterin bei der Berufsfeuerwehr Essen und Vorsitzende des Netzwerkes Feuerwehrfrauen.

Feuerwehrfrauen genießen eine Menge beruflicher Vorzüge

Im FEMOTION RADIO Interview stellt Susanne Klatt die Vorzüge des Berufes vor allem auch für Frauen heraus:

  1. Er ist unheimlich abwechslungsreich,
  2. durch die Beamtenregelung sehr sicher,
  3. vielfältig und
  4. in den meisten Bundesländern gibt es ab 60 eine gute Pension.

Das Vorurteil, dass sich der Schichtdienst nicht mit einem Familienleben vereinbaren lasse, mag die Wachabteilungsleiterin und Mutter nicht mehr hören. Auch Krankenschwestern oder Polizistinnen gehe es da nicht anders. Ein gutes Familienmanagement halte ihr persönlich den Rücken frei und das könnten auch die meisten anderen Frauen organisieren.

Sonderbehandlung ausgeschlossen

Frauen müssen bei der Feuerwehr zunächst genau so ran, wie die Männer. Können sich aber in ihrer beruflichen Entwicklung bei Bedarf spezialisieren und müssen nicht mehr unbedingt „alles“ machen. Im FEMOTION RADIO Interview erfahrt ihr noch weitere Argumente „pro FeuerwehrFRAUEN“:

 

Viel Spaß beim Reinhören!

 

Foto: Netzwerk Feuerwehrfrauen/ privat