„Man muss die Politik aufwecken“

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Saina hat als Kind acht Jahre lang im Iran gelebt, bis sich ihre Familie entschieden hat, das Land zu verlassen. Sie ist in den Krieg hineingeboren worden, hat eine friedliche Zeit im Iran also nie erlebt.

Und trotzdem sie noch recht klein war, kann sie sich an die Zeit damals noch gut erinnern. Vor allem an den Zwang, Kopftuch zu tragen: „Deswegen hab ich eine absolute Antihaltung, was Kopftücher betrifft“, sagt sie im FEMOTION RADIO Interview.

„Da habe ich eine klare Haltung, das ist frauenfeindlich, da lasse ich auch nicht mit mir reden.“

„Ich versuche aufmerksam zu machen“

Wie viele andere auch zeigt Saina immer wieder Gesicht und geht auf Demos und Protestaktionen. „Man muss die Politik aufwecken“, sagt sie und ist fassungslos: „Die Kinder dieser ganzen Mullahs leben im Ausland, in den USA zum Beispiel. Die verbieten der Jungen im eigenen Land so viele Dinge und ihre eigenen Kinder dürfen sich ausleben. Die Tochter eines der strengsten Mullahs ist zum Beispiel Unterwäschemodel.“

Wie findet Saina es, dass sich viele Frauen – auch prominente Frauen – die Haare abschneiden und hat sie selbst noch Kontakt in den Iran? Ihr erfahrt es im FEM Talk mit Saina Bayatpour:

Hört rein und lernt Saina kennen.