„Es ist etwas ganz Reines, etwas, was man heutzutage so im Fußball nicht mehr erlebt.“

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Anja Zivkowic hat sich mit 10 Jahren in den Fußball verliebt. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, erzählt sie, und habe als „lauffreudiges Kind“ anschließend jahrelang im Mittelfeld ihr Bestes gegeben.  

Später gab es sogar eine Einladung zur Juniorennationalmannschaft. „Das hat aber nicht geklappt, weil ich als gebürtige Jugoslawin damals nur eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland hatte und einen richtigen Ausweis gebaucht hätte.“

„Neben dem Rasen ist es auch schön“

Mit 26 hat Anja dann ihren Trainerschein gemacht und als Trainerin Karrere gemacht. „Neben dem Rasen ist es auch schön“, sagt sie heute.

Anja Zivkovic war in über 50 Ländern weltweit aktiv, insbesondere für den Frauenfußball. Indien, Jordanien, Tonga, Aserbaidschan, Litauen und Palästina waren nur einige Stationen ihres weltweiten Engagements für FIFA, UEFA und DFB. Für ihr Engagement ist sie 2020 zur Fußballbotschafterin ernannt worden und hat ihr Preisgeld einem indischen Mädchenfußballprojekt gestiftet.

Anja Zivkovic über ihre Trainerkarriere, Chancen der deutschen Fußballfrauen bei der Weltmeisterschaft und die aktuelle Wahl zur Fußballbotschafterin 2023

Im FEM Talk erzählt sie uns darüber und sie bringt uns den doch noch weitgehend unbekannten Titel „Fußballbotschafter“ und die Initiative Deutscher Fußballbotschafter ein Stück näher.

Ganz nach dem Motto Women support women unterstützt FEMOTION RADIO in diesem Jahr die Wahl, bei erstmals überhaupt ausschließlich Frauen nominiert sind. Wer es wird liegt in eurer Hand, also schnell zurück auf die Startseite und mitmachen!