Natur, Ruhe, Nachhaltigkeit: Warum auch Frauen immer öfter auf die Pirsch gehen

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Der Mann geht jagen, die Frau hütet das Feuer – so war das doch, oder? Traditionellerweise zumindest … ;-).

Aber ja, die Rolle der Frau hat sich schon lange gewandelt. Typisch Frau oder typisch Mann war gestern, heute übernehmen Frauen sogar in ganz typischen Bereichen das Zepter. Die Jagd ist so ein Beispiel. Jeder vierte Teilnehmer in Jägerkursen ist eine Frau, zeigt eine Umfrage des Deutschen Jagdverbandes. Seit 2011 ist die Zahl aller Absolventen um 46 Prozent gestiegen.

Mit 24 Prozent ist der weibliche Anteil in Jagdschulen in den letzten sieben Jahren um ein Fünftel gestiegen. Die angehenden Waidfrauen und -männer kommen aus der Mitte der Gesellschaft: 17 Prozent arbeiten beispielsweise in Dienstleistungsberufen, 11 Prozent sind Handwerker, 14 Prozent Schüler und Studenten. Etwas mehr als die Hälfte der befragten Männer und Frauen sind laut Umfrage ledig. Soviel zu den Zahlen, die uns Markus Stifter, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbandes in Hessen bestätigt.

Die typische Jungjägerin ist 35 Jahre alt, im Schnitt ein Jahr jünger als ihr männlicher Kollege. Wir haben mit einer dieser jungen Frauen gesprochen – Joeline Remy Weber, aktuell Jagdkönigin in Rheinland-Pfalz.

Joeline kommt aus einer richtigen „Jagd-Familie“, Opa und Papa waren schon Jäger. Sie und möchte als Jagdkönigin die Jagd und deren Nutzen einer breiten Bevölkerung näher bringen.

Den Beitrag mit Markus Stifter und Joeline Remy Weber gibts hier zum Nachhören:

Viel Spaß beim Reinhören!