“Das was die Institutionen da tun ist eben auch Gewalt" - Wenn Müttern ihre Kinder weggenommen werden

Beitragsbild

Lisa ist Mama von zwei kleinen Kindern – doch nach einem Gutachten, das ihr Bindungsintoleranz attestierte, wurden ihr beide Kinder weggenommen.
Lisas Kinder leben beim Vater, Lisa darf die beiden nur noch sehen, wenn jemand dabei ist, im begleiteten Umgang.

Und das, obwohl die Kinder mehrfach vor Zeugen ausgesagt haben, dass sie Angst vor dem Vater haben und es von Seiten der Kita bereits mehrere Kinderschutzmeldungen aufgrund psychischer Gewalt gegeben hat. 

Was Lisa passiert ist, nennt man auch Institutionelle Gewalt.

Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen und zu diesem Anlass hat Lisa ihre Geschichte mit uns geteilt. 

Hört rein ins Gespräch mit Lisa.

Dass solche Fälle nicht selten sind und auch viele andere Mütter in Deutschland davon betroffen sind, bestätigt gleichzeitig Steffi Ponikau im Gespräch, sie ist Vorsitzende der Mütterinitiative für Alleinerziehende, den MIAs und erlebt täglich Schicksale wie das von Lisa. 

Im Jahr 2020 hat die Mütterinitiative für Alleinerziehende deshalb das Projekt #whitelilyrev ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, in ganz Deutschland auf Institutionelle Gewalt aufmerksam zu machen, indem weiße Lilien vor Familiengerichte und Jugendämter gelegt werden, dieses Jahr passiert das vom 25.11.-10.12.2023 zum vierten Mal.