„Auch Frauen können dastehen wie ein Mann“

… sagt die  studierte und gelernte Forstbetriebsassistentin Friederike Ceccini im FEMOTION RADIO Interview.

Friederike ist seit Juni 2021 für das Forstrevier Triesch in Nentershausen in Hessen zuständig. „Mein absoluter Traumjob“ erzählt die 32jährige. 

Angestellt ist sie beim Landesbetrieb HessenForst, der durchaus eine stetig steigende Frauenquote bei den Forstberufen feststellt. Jüngsten Aussagen zufolge sind derzeit 36 Prozent aller Mitarbeitenden weiblich.  

Für Friederike Cecchini ist der Försterberuf auf alle Fälle ein Frauenberuf und einer „bei dem man als Frau durchaus dastehen kann, wie ein Mann.“  

Vom geliebten Vierbeiner hin zum Traumberuf

„Ich möchte in einem Beruf arbeiten, bei ich draußen bin und einen Teil auch im Büro arbeiten kann“, war für Friederike früh klar. Der Wunsch reifte zum einen während eines Freiwilligen Ökologischen Jahres, zum anderen direkt in der Natur beim Spazierengehen mit ihrem Hund, erzählt sie uns:

Ein Forstwissenschaftsstudium brachte Friederike Cecchini schlussendlich zu dem, was sie jetzt ist. Was macht ihren Beruf so wunderbar, haben wir sie gefragt, und sie kam aus dem Schwärmen nicht mehr raus:

Vielfältig und abwechslungsreich

Auch mitzuerleben, wie in der Natur „alles ineinander greift“ sei wunderbar, erklärt sie weiter. Den Werdegang eines Möbelstückes ganz zu Beginn bei der winterlichen Holzernte mitzuerleben, etwa. Im täglichen ToDo liebt die junge Försterin vor allem die Vielfalt ihrer Aufgaben, die sowohl am Schreibtisch, als auch in Wald und Flur auf sie warten;

Noch dominieren in ihrem Revier die Männer, das ändert sich aber langsam, sagt Friederike. Auch an den Hochschule und Unis gebe es einen klaren Trend hin zu mehr Weiblichkeit. Angst vor zu schwerer Arbeit oder zu großen körperlichen Herausforderungen? Kennt sie nicht. Ein Mindestmaß an Fitness sei aber durchaus wichtig.

Alles machbar, fasst Friederike Cecchini zusammen. Und betont: „Ich bin durchaus der Meinung, dass der Försterberuf ein Frauenberuf ist.“ Und: „Als Frau kann man mit seinem fachlichen Wissen und Auftreten genau so dastehen, wie ein Mann!“

Foto: Hilmar von Bodelschwingh

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